Medien und Netzpolitik

Medien und Netzpolitik

Durch die Digitalisierung ist Medien- und Netzpolitik zu einer Querschnittsaufgabe geworden. Sie muss heute den Rahmen setzen für Vielfalt und Informationsfreiheit – gleichzeitig aber einer Verletzung von Pers?nlichkeitsrechten im Netz entgegenwirken. Es geht darum, den Schutz der Einzelnen als Nutzer_innen und zugleich ihre Freiheit als Produzent_innen von Informationen zu gew?hrleisten.

Auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich ver?ndert. Aber eine freie und überlebensf?hige private Presse ist ein wesentlicher Bestandteil für den Zusammenhalt der demokratischen Gesellschaft. Eine weitere wichtige Grundlage stellt speziell in Deutschland die Balance zwischen privatem und ?ffentlich-rechtlichem Rundfunk dar. Es gilt deshalb dafür Sorge zu tragen, dass auch der ?ffentlich-rechtliche Rundfunk den Anforderungen der digitalen Gesellschaft gerecht werden kann.

Politische Bildung und Beratung muss deshalb den für die Demokratie unersetzlichen Wert der Medien im Blick haben. Ziele sind der Erhalt und die St?rkung der demokratischen ?ffentlichkeit, der Medienvielfalt und des Qualit?tsjournalismus, auch in den an Bedeutung zunehmenden Online-Formaten.

Vor diesem Hintergrund leistet die FES-Medienpolitik mit ihren Studien, Publikationen und Veranstaltungen Beitr?ge zur Verst?ndigung über die weitere Entwicklung des Mediensystems in seiner inhaltlichen und technischen Vielfalt. Daran sind Medienverantwortliche, Besch?ftigte in der Medienwirtschaft, Politiker_innen, zivilgesellschaftliche Akteuren und Wissenschaftler_innen beteiligt.

Die Anforderungen an Berufsbilder im Journalismus steigen. Journalistinnen und Journalisten arbeiten in einer Medienlandschaft, die stetige Ver?nderungsprozesse durchl?uft. Unsere Demokratie braucht einen unabh?ngigen Journalismus, der die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen beobachtet, darüber informiert, kommentiert, mahnt, zweifelt und entlarvt. Die JournalistenAkademie unterstützt die Journalistinnen und Journalisten bei dieser Aufgabe.


Beitr?ge zu Medien und Netzpolitik

31.12.2020 | Publikation

Das Jahresprogramm der JournalistenAkademie 2020 ist da!

Das Jahresprogramm 2020 ist da!

Sie k?nnen sich das Programm hier herunterladen.

Unsere Veranstaltungen werden auch auf unserer Internetseite ver?ffen...


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03.05.2020 | Medien und Netzpolitik | Medien und Digitale Welt | Blog

Pressefreiheit in Zeiten von Corona: der Drang, zu kooperieren

Es ist einfach, am Tag der Pressefreiheit mit dem Finger auf andere zu zeigen. Es überrascht leider kaum, wenn Autokratien eine gesellschaftliche...


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27.02.2020 | Medien und Digitale Welt | Veranstaltung | Rückblicke

FES Medienpolitik bei Reclaim Democracy vom 27.-29. Februar 2020, Zürich

Im Kongress-Schwerpunkt ?Wahr Sagen, kritische ?ffentlichkeit und Demokratie“ gestaltete die FES Medienpolitik zwei Ateliers.

#ReclaimDemocracy20


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Veranstaltungen

  • freie Pl?tze

    Mittwoch, 06.05.20 - +++ ONLINE +++

    Pandemie und Infodemie: Desinformation und Populismus in Corona-Zeiten

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  • freie Pl?tze

    Freitag, 15.05.20 - Online

    Wie poste ich erfolgreich? Texten in den sozialen Medien

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  • freie Pl?tze

    Samstag, 13.06.20 - Wismar

    Interviews geben - nicht nur nach L?nderspielen - keine Angst vor Journalist_innen (Seminar)

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Publikationen

Medien und Netzpolitik im Fokus

Medien und Gesellschaft im Wandel

Wir leben in einer von Medien durchdrungenen Gesellschaft. Nie waren die M?glichkeiten, Informationen zu verbreiten und aufzunehmen, zahlreicher und vielf?ltiger als heute. Die gro?en Aufgaben einer Mediengesellschaft liegen in der Sortierung, Aufbereitung, Weitergabe und Analyse von Inhalten. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden, bedarf es bei der gro?en Bandbreite medialer Angebote und auch digitaler Gestaltungsmechanismen Regeln und Organisationsrahmen, fundierte Ausbildungen und erweiterte Medienkompetenzen.

Medienpolitik muss den Rahmen setzen für m?glichst viel Informationsfreiheit, gleichzeitig aber einer zunehmenden Verletzung von Pers?nlichkeitsrechten im Netz entgegen wirken. Sie muss den Schutz des Einzelnen als Nutzerin und Nutzer, aber zugleich als Produzierende von Informationen betonen und verteidigen. Zum Beispiel sind es Fragen zur Internet Governance (english version) oder dem ver?nderten Mediennutzungsverhalten, die von der Medienpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung verfolgt werden.

Die FES-Medienpolitik konzipiert Publikationen und Veranstaltungen für Journalist_innen, Besch?ftigte in den verschiedenen Branchen der Medienwirtschaft, Entscheidungstr?ger_innen in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sowie Interessenten an Medien und Kommunikation. Grunds?tzlich steht der Wert freier Medien für die Demokratie und als Raum gesellschaftlicher Selbstverst?ndigung im Mittelpunkt einer sozialen, demokratischen Medienpolitik, wie sie von der FES diskutiert und vermittelt wird.

Die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten in einer neuen Medienlandschaft

Journalistinnen und Journalisten arbeiten in einer Medienlandschaft, die stetige Ver?nderungsprozesse durchl?uft. ?konomische, gesellschaftliche und auch kulturelle Entwicklungen pr?gen nicht nur die Arbeitswelt der Journalistinnen und Journalisten. Sie formen auch den inhaltlichen Diskurs sowie Kommunikationswege.

Dadurch erweitert sich das Aufgabengebiet des Journalisten und der Journalistin: Sie sind Produzentinnen und Produzenten, Storyteller, Filmschaffende, Faktenfinder u.v.m. Die Anforderungen an das Berufsbild Journalist/Journalistin steigen. Ihre Aufgabe w?chst mit ihren Kompetenzen. Unsere Demokratie braucht einen unabh?ngigen Journalismus, der die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen beobachtet, darüber informiert, kommentiert, mahnt, zweifelt und entlarvt. Die JournalistenAkademie unterstützt die Journalistinnen und Journalisten bei dieser Aufgabe.

Glaubwürdigkeit ist heute von zentraler Bedeutung. Das ist der Anspruch von Qualit?tsjournalismus. Beides wird derzeit auf die Probe gestellt. Antidemokratische Tendenzen in unserer Gesellschaft greifen die Glaubwürdigkeit des Journalismus an. Alternative Fakten, Fake News und bewusste Falschberichterstattung verzerren den Blick auf die Arbeit und Qualit?t der journalistischen Recherche und Aufbereitung. Das ist eine Gefahr für die Demokratie schützende Funktion des Journalismus.

Klassische Massenmedien und Neue Medien

Konventionelle Massenmedien, wie das Radio und das Fernsehen, stehen vor einer Herausforderung. Sie müssen Formate finden, damit Sie mit neueren Medienformen mithalten k?nnen. Zugleich müssen Sie für alle Menschen erreichbar und zug?nglich bleiben.

Medien werden durch die Digitalisierung und das Internet ver?ndert. Die st?ndige verfügbare Konnektivit?t hat Einfluss auf die Nutzung von Medien und Entwicklung medialer Angebote. Der Benutzer oder die Benutzerin bezieht seine oder ihre Nachrichten mehr und mehr aus sozialen Netzwerken. Nachrichten werden durch neue Medien verfügbarer und unmittelbarer. Zugleich stehen die medialen Angebote in einem Wettbewerb. Inhalte auf Twitter, Facebook, Instagram und anderen Netzwerken buhlen um die Aufmerksamkeit ihrer User. Die Akteurinnen und Akteure stehen zwischen den klassischen und neuen Medien.

Die neue Medienwelt stellt die Nutzer_innen in ihrer Rolle als Produzentinnen und Produzenten heraus. Sie k?nnen auf verschiedene Wege mit medialen Inhalten interagieren und kommentieren. Auch hier braucht es Regeln, damit ein integratives Miteinander aufrechterhalten werden kann.

nach oben 汤姆叔叔