Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung

Das Gemeinwohl im Blick

Aus der Perspektive der Sozialen Demokratie ist klar: Weltwirtschafts-, Handel- und Steuerpolitik dienen übergeordneten Zielen. Allen voran sind sie Instrumente, um die Ungleichheit innerhalb und zwischen Staaten, dem Globalen Norden und Süden abzubauen. Ein gutes Weltwirtschaftssystem dient dem Gemeinwohl. Es l?st die soziale Frage, statt sie zu versch?rfen.

Die Vereinten Nationen haben mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung einen Leitfaden für so eine Wirtschaft der Zukunft verfasst, der auch für unsere Arbeit wegweisend ist.

Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir uns weltweit dafür ein, dass das Weltwirtschaftssystem gemeinwohlorientiert gestaltet und die Ziele der Agenda 2030 umgesetzt werden. Schwerpunkte legen wir dabei auf Handels- und Steuerpolitik sowie auf die Verantwortung von Unternehmen und Investoren.

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Weltwirtschaft und Unternehmensverantwortung aktuell

Vom Werden und Vergehen des Kapitalismus - aber was kommt dann?

Cornelia Jentzsch im Gespr?ch mit Ulrike Herrmann. Ein Podcast der Urania Berlin in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung.


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Herdenliquidit?t

Nach der Finanzkrise bekamen Unternehmen bedingungslose staatliche Unterstützung. Das darf sich nicht wiederholen, so Mariana Mazzucato im...


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22.04.2020

Wer sorgt für wen? Feministische Reaktionen auf die COVID-19-Pandemie ?

Die Coronakrise ist auch eine Frage von Geschlechtergerechtigkeit. Feministinnen in Indien haben dazu Forderungen formuliert. Ein Beitrag von Vibhuti...


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22.04.2020

Millionenverluste durch Zusammenbruch des Bekleidungssektors in Bangladesch

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona Pandemie treffen Arbeiter_innen besonders hart. Vor allem Frauen sind der Rezession ausgeliefert.


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Epochenbruch

Die Corona-Krise sendet Schockwellen durch alle Systeme. Das er?ffnet aber auch Chancen, so Marc Saxer (FES) im ipg-journal.


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12.03.2020

Feminismus hei?t Steuergerechtigkeit!

Was haben Steuern mit Feminismus zu tun? Magdalena Sepúlveda erkl?rt warum Steuergerechtigkeit auch Geschlechtergerechtigkeit hei?t.


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Weitere Beitr?ge finden Sie hier.

Wirtschaft und Soziale Demokratie
Weiterbildung

Wirtschaft und Soziale Demokratie

In welchem Verh?ltnis stehen Staat und Markt zueinander? Wie kann eine gerechte und solidarische Wirtschaftsordnung aussehen? Die FES Akademie für Soziale Demokratie bietet dazu ein regelm??iges Wochenendseminar, Lese- und H?rbuch an. weiter

Wie die Finanzm?rkte kontrolliert werden k?nnen
Hintergrund

Wie die Finanzm?rkte kontrolliert werden k?nnen

Die FES-Onlineakademie pr?sentiert Vorschl?ge zur st?rkeren Regulierung des renommierten Wirtschaftswissenschaftlers Gustav Horn. weiter

Globalisierung und Soziale Demokratie
Weiterbildung

Globalisierung und Soziale Demokratie

Wie k?nnen die Weltm?rkte sozial und ?kologisch gestaltet, die Finanzm?rkte politisch kontrolliert und Arbeitnehmerrechte global gest?rkt werden? Das Wochenendseminar und Lesebuch der FES Akademie für Soziale Demokratie zeigt Handlungsm?glichkeiten auf. weiter


Schwerpunkte

Steuergerechtigkeit

Steuergerechtigkeit

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Fairplay im Welthandel

Fairplay im Welthandel

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Wirtschaft und Menschenrechte

Wirtschaft und Menschenrechte

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Veranstaltungen in Deutschland

Montag, 28.09.20 bis Freitag, 02.10.20 - Bonn

Die Erde in Bedr?ngnis - Endliche Ressourcen und ?kologische Gerechtigkeit

Wasser, fruchtbarer Boden, saubere Luft, eine reiche Artenvielfalt und abbaubare Rohstoffe sind die notwendigen Ressourcen für menschliches Leben auf unserem Planeten. Ein stetiges Wachstum und ein...


Montag, 12.10.20 bis Freitag, 16.10.20 - Bonn

Brexit: Should I stay or should I go? - Einordnung der politischen und wirtschaftlichen Folgen des Brexits für Europa

Im Juni 2016 stimmten die Bürger_innen des Vereinigten K?nigreichs für den Austritt Gro?britanniens aus der Europ?ischen Union. "Brexit means Brexit" war danach eine auf britischer Seite oft...


Freitag, 06.11.20 bis Sonntag, 08.11.20 - Karlsruhe

Wirtschaft und Soziale Demokratie

Seminarleitung: Carsten Schw?be
Politikerin: Gabriele Katzmarek

Eine moderne Wirtschaftspolitik der Sozialen Demokratie ist nicht nur eine Frage der richtigen Instrumente. Sie ist eine Frage der...


Publikationen

Damijan, Jo?e P.

Economics of Corona pandemic in Slovenia

Zagreb, 2020

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Malkoutzis, Nick; Mouzakis, Yiannis

Recovery lost

The Greek economy is forced to fight its way back after Covid-19
Athen, 2020

Publikation herunterladen (75 KB, PDF-File)


Kaiser, Jürgen

Die globale (Staats)-Schuldenkrise vor Corona

Berlin, 2020

Publikation herunterladen (100 KB, PDF-File)



Weltwirtschaft, Unternehmensverantwortung und Soziale Demokratie

Aus der Perspektive der Sozialen Demokratie ist klar: Aufgabe der Wirtschaftspolitik ist es, gesamtgesellschaftlichen Wohlstand zu f?rdern und die Ungleichheit innerhalb und zwischen Staaten abzubauen. Ein gutes Weltwirtschaftssystem l?st die soziale Frage, statt sie zu versch?rfen.

Das bedeutet zuallererst: Der gesellschaftliche Nutzen wirtschaftlichen Handelns hat stets im Vordergrund zu stehen. So dürfen die Interessen m?chtiger, gut organisierter Akteure wie Investoren oder Unternehmen nicht zu Lasten des Gemeinwohls durchgesetzt werden. Genau wie die Bürgerinnen und Bürger eines Staates haben Wirtschaftsakteure Rechte und Pflichten: Sie genie?en staatlichen Schutz, müssen sich aber auch an geltendes Recht halten, ?ffentliche Güter wie die Umwelt bewahren, Steuern zahlen und dafür haften, wenn sie Sch?den verursachen.

Aber da zum Beispiel gro?e, transnationale Konzerne diese Pflichten oft hintenan stellen, müssen Staaten und Parlamente regulierend eingreifen. Die Wirtschaft muss demokratisch kontrolliert werden – national wie international. Es braucht starke, demokratisch legitimierte Institutionen, die die Weltwirtschaft politisch ordnen und ein wirksames System der ?Global Economic Governance“ etablieren. Dies ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Und es ist die Voraussetzung dafür, dass weltweit nicht nur das ?1 Prozent“, sondern alle Menschen von Wirtschaftswachstum profitieren k?nnen.

Agenda 2030: Leitfaden für die Wirtschaft von morgen

Mit der Agenda 2030 der Vereinten Nationen hat sich die Staatengemeinschaft selbst einen Leitfaden dafür gegeben, wie die Weltwirtschaft der Zukunft gestaltet werden muss: Der Wohlstand der einen darf nicht mehr zulasten der anderen gehen – auch nicht zulasten künftiger Generationen. Wirtschaftliches Handeln muss künftig auf Nachhaltigkeit und Gemeinwohl ausgerichtet werden. Nur so k?nnen die Staaten die Nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) erreichen, bei denen es zum Beispiel darum geht, Armut und Ungleichheit zu reduzieren und dem Klimawandel zu begegnen.

Für uns hei?t das, dass wir uns in unserer Arbeit zu weltwirtschaftlichen Themen dafür einsetzen,

  • die internationalen Finanzm?rkte politisch zu b?ndigen,
  • die internationale Handelspolitik zu reformieren,
  • das internationale Steuersystem grundlegend umzugestalten, und
  • transnationale Unternehmen zur Einhaltung von Arbeits, Menschenrechts- und Umweltstandards zu verpflichten.
nach oben 汤姆叔叔