Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft

Gemeinsam die Welt ver?ndern

Wir setzen uns für internationale Solidarit?t und demokratische Teilhabe in der globalen Politik ein. Die Zivilgesellschaft muss mitreden k?nnen, wenn es darum geht, Probleme zu l?sen und Regeln für alle zu entwickeln. Denn auch auf der globalen Ebene muss das Gemeinwohl im Vordergrund stehen, nicht die Interessen der wirtschaftlich M?chtigen. Internationale Organisationen, die das Wohl aller Menschen berücksichtigen, k?nnen wesentlich dazu beitragen, Ungleichheit weltweit abzubauen und die Agenda 2030 der Vereinten Nationen umzusetzen - mit gemeinsamer Politik, Verpflichtungen und Zusammenarbeit.

In der globalen politischen Ordnung, für die wir uns gemeinsam mit unseren Partnern weltweit einsetzen, arbeiten gleichberechtigte Staaten partnerschaftlich und konsensorientiert zusammen. Ziel ist ein multilaterales System, in dem alle L?nder sich um eine langfristige, strukturelle, gesellschaftliche Transformation im Sinne der Agenda 2030 bemühen.

Ein solches Vorhaben geht über die Entwicklungsanstrengungen einzelner L?nder hinaus: Die Weiterentwicklung der Welt ist eine globale Aufgabe.   

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Internationale Gemeinschaft und Zivilgesellschaft aktuell

13.05.2020

Ungleichheit durch progressive Besteuerung bek?mpfen

Wie das gelingen kann, diskutierten Teilnehmer_innen des Global Solutions Summit online mit vier hochrangigen G?sten der Friedrich-Ebert-Stiftung

 


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Bazooka für alle?

In der Corona-Pandemie ger?t die internationale Kooperation unter Druck. G20, UN und IWF stemmen sich gegen den Trend. Wir suchen Antworten.


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27.04.2020

Social Protection Floor - Soziale Sicherung für alle

Wie k?nnen wir Staaten bei der Umsetzung dieses Ziels auf die Finger schauen? Michael Cichon kennt Antworten.


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Die globale (Staats)-Schuldenkrise vor Corona

Ein Interview mit Jürgen Kaiser, politischer Koordinator von erlassjahr.de und Autor von ?Die globale (Staats)-Schuldenkrise vor Corona“


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G20 beschlie?t Schuldenstopp für die ?rmsten L?nder

Unter der Leitung Kristalina Georgievas hat der IWF mit angekündigten, sofortigen Schuldenerleichterung erfolgreich Druck auf die G20 ausgeübt.


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Weitere Beitr?ge finden Sie hier.

Social Protection Floor Index
Publikation

Social Protection Floor Index

Millionen von Menschen erfahren im Corona Virus eine Bedrohung für ihre Gesundheit und ihren Job. Eine grundlegende soziale Absicherung kann das Schlimmste verhindern. Welches Land wie aufgestellt ist und was noch getan werden muss, zeigt eine interaktive Karte der FES. weiter

Spotlight 2030
Publikation

Spotlight 2030

Wie nah ist die Weltgemeinschaft den nachhaltigen Entwicklungszielen schon gekommen? Der j?hrlich erscheinende Bericht zu Hürden und Widersprüchen bei der Umsetzung der Agenda 2030. weiter


Veranstaltungen in Deutschland

Mittwoch, 13.05.20 - +++ ONLINE +++

Corona, Macht und der Fu?ball - ein Blick auf den Fu?ball in Krisenzeiten

Die Corona-Krise stellt den Lieblingssport der Deutschen vor ungeahnte Herausforderungen: zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesliga hat ein ganzer Spieltag als Geisterspiel stattgefunden und die...


Samstag, 16.05.20 bis Sonntag, 17.05.20 - +++ ONLINE +++

'Politik ist nichts anderes als Medizin im Gro?en' - Rudolf Virchow. Das etwas andere Haltungstraining zur Steigerung der Immunabwehr.

Für uns alle ist die Medizin, die wir in der aktuellen Situation verabreicht bekommen eine bittere Pille. Unser Leben ist gepr?gt von Homeoffice, Hamsterk?ufen und t?glicher Pressekonferenz des...


Dienstag, 19.05.20 - ONLINE

EU's New Finance Instruments: NDICI and democracy promotion in Sub-Saharan-Africa

The Friedrich-Ebert-Stiftung's (FES) Africa Department and EU Office cordially invite you to the second webinar in our series "What's the offer? A new partnership between Europe and Africa". In the...


Dienstag, 19.05.20 - ONLINE

Webinar 'Economic rights in a data-based society'

Launch of the Study "Economic rights in a data-based society"

Our collective future depends on whether we can ensure broad sharing of digital data with due individual and group protection. For the...


Publikationen

Borowczak, Winfried; Kaufmann, Friedrich; Weimer, Bernhard

How did the wine get watered down?

A Political-economic review of development and democracy in Mozambique in light of the limited access order model
Berlin, 2020

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Zattler, Jürgen K.

Rising inequality

What are the implications for policymaking at the World Bank?
NewYork, 2020

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Baseline study of the state of play of security sector governance and the inclusion of civil society in security sector reform processes in Nigeria, Mali, Cameroon and Wider ECOWAS/ECCAS Region

Dakar-Fann, 2020

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Etude de référence sur l?état d?avancement de la gouvernance du secteur de la sécurité (GSS) et l?inclusion de la société civile dans les processus de réforme des systèmes de sécurité (RSS) au Nigeria, au Mali, au Cameroun et dans l?espace élargi de la CEDEAO

Dakar-Fann, 2020

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UN in focus

newsbrief
NewYork;Bonn, 2019

Zur Publikation



Internationale Gemeinschaft, Zivilgesellschaft und Soziale Demokratie

Immer mehr Akteure wenden sich von der Unterstützung internationaler Organisationen und dem Multilateralismus insgesamt ab. Wozu eigentlich multilateral handeln? Weil unsere Welt von Vernetzung, von geteilten Risiken und gegenseitiger Abh?ngigkeit gepr?gt ist. Weil regelgebundene Entscheidungen, denen eine gleichberechtigte Zusammenarbeit aller L?nder zugrunde liegt, auf globaler Ebene eine Errungenschaft sind. Weil globale Probleme koordinierte L?sungen erfordern.

In Zeiten multipler globaler Krisen ben?tigen wir eine neue Art der internationalen Kooperation. Deshalb setzen wir uns für internationale Solidarit?t und demokratische Teilhabe in der globalen Politik ein. Die Beteiligung der Zivilgesellschaft bei der L?sung von gesamtgesellschaftlichen Problemen darf kein abstraktes Ideal sein. Sie stellt sicher, dass auch auf der globalen Ebene das Gemeinwohl im Vordergrund steht, nicht die Interessen der wirtschaftlich M?chtigen. Zudem st?rkt es die Transparenz und Rechenschaftspflicht globaler Foren, wenn zivilgesellschaftliche Akteure intensiv eingebunden werden.

Wir setzen uns dafür ein, dass multilaterale Organisationen eine Schlüsselrolle bei der Reduzierung von Ungleichheit einnehmen – durch internationale Zusammenarbeit, globale Politiken und multilaterale Verpflichtungen. Nicht zuletzt müssen Staaten einander dabei unterstützen und gemeinsam daran arbeiten, die nachhaltigen Entwicklungsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen zu erreichen, die das Herzstück unserer Vision einer globalen Ordnung darstellt.

Insgesamt betrachten wir ?Entwicklung“ nicht allein als ein Thema des ?Globalen Südens“, ?armer L?nder“ oder ?Entwicklungsl?nder“. Vielmehr schwebt uns eine globale politische Ordnung vor, in dem gleichberechtigte Staaten partnerschaftlich und konsensorientiert zusammenarbeiten. Ziel ist ein multilaterales System, in dem alle L?nder sich um eine langfristige, strukturelle, gesellschaftliche Transformation im Sinne der Agenda 2030 bemühen. Ein solches Vorhaben geht über die Entwicklungsanstrengungen einzelner L?nder hinaus. ?Entwicklung“ ist eine globale Aufgabe, bei der nichtstaatliche Akteure eine wichtige Rolle spielen.

Für solidarische Institutionen und eine starke Zivilgesellschaft: Unsere Arbeitsans?tze

Wir erm?glichen es Vertreter_innen des Globalen Südens, darunter Gewerkschaften, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Netzwerken und sozialen Bewegungen, sich an internationalen Debatten zu beteiligen, zum Beispiel bei den Vereinten Nationen, Bretton Woods-Institutionen und in anderen relevanten weltpolitischen Foren. Au?erdem machen wir einerseits beim Weltsozialforum, also jenseits formeller Institutionen, auf alternative L?sungsm?glichkeiten aufmerksam. Andererseits nehmen wir an offiziellen Konsultationen und sogenannten ?Side Events“ teil.

Die Initiativen und Netzwerke, mit denen wir arbeiten, überprüfen die Umsetzung von internationalen Vereinbarungen wie der Agenda 2030 und erinnern reiche Staaten an ihre Verpflichtungen. Dadurch k?nnen wir an einer gerechten Gestaltung internationaler Politik mitwirken. Die Weltpolitik bereichern unsere Partner dadurch, dass sie die Aufmerksamkeit beharrlich auf Menschenrechte, Umwelt und Entwicklung lenken und die globale Wirtschaftsordnung in Frage stellen.

Handlungsleitend für die gesamte internationale Arbeit der FES sind die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030. Dass es bei der Erreichung der Ziele kein Erkenntnis- sondern ein Umsetzungsproblem gibt, stellt der von der Civil Society Reflection Group on the 2030 Agenda verfasste ?Spotlight Report" jedes Jahr erneut fest. Bislang scheitern die meisten Staaten daran, die transformativen Gedanken der 2030 Agenda in nationale Politiken zu übersetzen. Einen besonderen Fokus legt der Bericht immer wieder auf die Entwicklungsfinanzierung.

Um die Entwicklungsfinanzierung (Financing for Development, FfD) nicht nur in der Summe zu erh?hen, sondern auch effektiver im Sinne der Armutsbek?mpfung zu machen, bedarf es eines verbesserten internationales Finanzsystems. Dazu organisiert das FES Büro in New York seit dem Jahr 2008 einen Austausch von Regierungsvertreter_innen, multilateralen Organisationen, Zivilgesellschaft und dem Privatsektor. Parallel dazu unterstützen wir Strategietreffen der zivilgesellschaftlichen Plattform CSOs for FfD, die sich seit der Doha-Runde kritisch in die Debatten zur Entwicklungsfinanzierung einmischt. Mit vielen Mitgliedern der Plattform arbeitet die FES in ihren Projektl?ndern zusammen. Das FES Büro in Genf organisiert mit der UN-Welthandels- und Entwicklungskonferenz (UNCTAD) das Treffen der zwischenstaatlichen Expertengruppe zur Entwicklungsfinanzierung und l?dt auch hierzu zivilgesellschaftliche Expert_innen ein. 

nach oben 汤姆叔叔