Digitalisierung

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Stefanie Moser
030 26935-8308
Stefanie.Moser(at)fes.de

 

 

Wir leben im digitalen Zeitalter

Internet of Things, Big Data und selbstfahrende Autos – allzu oft reduzieren wir Digitalisierung auf ihren technischen Aspekt. Dabei geht es um wesentlich mehr. Die Digitalisierung ist fester Bestandteil unseres Alltags. Schlie?lich beeinflusst sie, wie wir leben, arbeiten und miteinander interagieren.

Doch die digitale Revolution ist keine Naturgewalt. Sie ist von Menschen gemacht und muss gestaltet werden, damit m?glichst alle von ihren Potenzialen profitieren.

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Beitr?ge zu Digitalisierung

Studie

| Publikation | News

Studie: Eine Vision für das digitale Europa

Digitale Plattformen sind Teil unseres gesellschaftlichen Alltags. Die vorliegende Studie identifiziert fünf unterschiedliche Typen von Plattformen...


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31.03.2020 | News

Digitale Angebote von Jugend und Politik

Wie l?sst sich der Unterricht gestalten, wenn die Schulen geschlossen sind? Wie lassen sich politische Zusammenh?nge spannend und vielf?ltig in...


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| Publikation | News | Newsslider

Blockchain – Basistechnologie der Industrie 4.0

Die Industrie ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Das Konzept der Industrie 4.0 zu verstehen, ist deshalb unerl?sslich.

 


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| Publikation | News | Newsslider

Mobilit?tsdienstleistungen gestalten - Besch?ftigung, Verteilungsgerechtigkeit, Zugangschancen sichern

Getrieben durch Megatrends wie Urbanisierung und Digitalisierung steht die gegenw?rtige Mobilit?t vor einem grundlegenden Wandel. Die globale...


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| Publikation | News

Die Ambivalenz des Neuen – Sozialer Fortschritt durch Plattformen, Blockchain und KI?

Was muss konkret geschehen, damit die Digitalisierung das Leben der Menschen besser macht?


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Weitere Beitr?ge finden Sie hier.

Was die Menschen in Deutschland über Digitalisierung denken
Umfrage

Was die Menschen in Deutschland über Digitalisierung denken

Ein Gro?-teil der Be-frag-ten sieht die tech-no-lo-gisch-en Ent-wick-lung-en zwar grund-s?tz-lich po-si-tiv. Die Men-schen wol-len aber mehr Mi-tspra-che und bes-sere Qua-li-fi-zie-rung. weiter

Veranstaltungen & Publikationen

Veranstaltungen

  • Dienstag, 28.04.20 bis Montag, 04.05.20 - Online

    Webinar: Digitale Zusammenarbeit und Kommunikation in der Kommunalpolitik

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  • Donnerstag, 30.04.20 - Online

    Argumentieren gegen Antifeminismus

    Details

  • Mittwoch, 06.05.20 - online

    Online-Zusammenarbeit in NPOs

    Details

Publikationen

Digitalisierung im Fokus

Ursprünglich ist Digitalisierung ein Hilfsmittel, um analoge Informationen in digitale Formate umzuwandeln, mit dem Ziel sie zu speichern und besser verarbeiten zu k?nnen. Hervorgerufen durch bahnbrechende Neuerungen in der Digital- und Informationstechnik, bezeichnet Digitalisierung inzwischen einen umfassenden gesellschaftlichen Transformationsprozess, der nicht nur unsere Produktionsweisen ver?ndert, sondern all unsere Lebensbereiche durchdringt.

Der digitale Strukturwandel

Der Einsatz digitaler Technologien l?sst noch nie dagewesene Gesch?ftsmodelle, Wertsch?pfungsketten und Besch?ftigungsformen in allen Branchen entstehen. Durch technische Innovationen wie beispielsweise miteinander kommunizierende Maschinen werden bestehende Produktions- und Arbeitsabl?ufe komplett umgekrempelt, in der Hoffnung Effizienz zu gewinnen und auf Kundenbedürfnisse spezifischer eingehen zu k?nnen. Dieser Transformationsprozess endet jedoch nicht an den Fabrikstoren. Im Gegenteil: Er ?ndert unsere Wahrnehmung, die Art der Kommunikation, unseren Konsum und macht selbst vor der sozialen Sph?re nicht Halt.

Licht und Schatten der Digitalisierung

Die Digitalisierung bietet gro?e Chancen und kann helfen, viele ungel?ste Fragen unserer Zeit zu beantworten. Smart-Data und künstliche Intelligenz erlauben eine ?kologische wie ?konomische Trendwende bisher ungeahnten Ausma?es. Der Einsatz digitaler Technologien kann sowohl die Verkehrsplanung als auch die medizinische Diagnostik revolutionieren. Ebenso erleichtern digitale Ger?te auf individueller Ebene das Berufs- wie Privatleben. Besorgungen und Beh?rdeng?nge werden einfacher, r?umliche Distanz zu Freund_innen und Verwandten wird problemlos überwunden.

Zweifelsohne erm?glicht das Internet grenzenlose Kommunikation und Zugang zu schier unersch?pflichen Informationsquellen. Allerdings zeigen die Datenskandale der letzten Jahre, dass sich dieses Freiheitsversprechen nur schwer aufrechterhalten l?sst. Algorithmen in sozialen Netzwerken generieren Filterblasen, welche die Meinungsvielfalt einschr?nken und extremistische Tendenzen befeuern k?nnen. Digitale Monopole und Datenmissbrauch k?nnen somit gef?hrliche Auswirkungen auch auf stabile Demokratien haben.

Neue Ungerechtigkeit als Folge?

Zus?tzlich unterwandern neu entstandene Besch?ftigungsformen wie Crowd-, Cloud- und Gig-Working bestehende soziale Standards, Arbeitsschutz- und Arbeitnehmer_innenrechte. Neue Abh?ngigkeiten und Formen der Ausbeutung entstehen. Letztlich kann sich die gesellschaftliche Spaltung vertiefen, indem diejenigen, die Zugang zu digitalen Technologien haben bzw. die Gesch?ftsmodelle besitzen, ihre Einkommen und Verm?gen steigern und dadurch an gesellschaftlichem Einfluss gewinnen. Vor allem gegenüber denjenigen, die keinen oder nur beschr?nkten Zugang zu den neuen Technologien haben bzw. durch den digitalen Wandel schlechtere Arbeitsbedingungen oder gar Arbeitslosigkeit erfahren.

Digitalisierung muss gestaltet werden

Diese Schattenseiten des digitalen Kapitalismus sind weder zwangsl?ufig noch ist der digitale Strukturwandel ein Ph?nomen, welches ?von au?en“ über eine Gesellschaft hereinbricht. Der digitale Wandel ist n?mlich gestaltbar. Wir sind die Architekt_innen der Digitalisierung und müssen dafür sorgen, dass nicht nur eine Hand voll Tech-Riesen bestimmen, wie wir alle leben und arbeiten, was wir wissen und kaufen. Bei der Gestaltung der Digitalisierung muss die Gesellschaft im Ganzen berücksichtigt werden. Ziel muss es sein, sozialen Fortschritt zu schaffen, an dem alle teilhaben.

Aber wie kommen wir dahin? Wie sieht eine Strategie aus, die den gesellschaftliche Nutzen und damit den Mensch in den Mittelpunkt stellt? Was ist zu tun, um digitale Monopole zu regulieren? Wie ist auf die Ver?nderungen auf dem Arbeitsmarkt zu reagieren? Welche Rolle spielt der Staat dabei? Wie muss er seine Bildungs-, Forschungs- und Innnovationspolitik ausrichten?

Das macht die FES

Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Arbeit der FES zum Thema Digitalisierung im In- und Ausland. Denn der digitale Umbruch ist ein globales Ph?nomen und betrifft den afrikanischen Kontinent genauso wie Asien, Lateinamerika oder Europa.

Mit ihren Studien und Analysen zeigt die FES, welche Auswirkungen die Digitalisierung in verschiedenen L?ndern hat, welche politischen Antworten in Deutschland, Europa und international formuliert und beraten werden. In internationalen Gro?veranstaltungen werden verschiedene Facetten der Digitalisierung dargestellt und mit Partner_innen aus der Politik, Gewerkschaften, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutiert. So macht die FES mit ihrer Expertise Angebote, wie der digitale Wandel politisch gestaltet werden kann.

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