Arbeit

Kontakt

Ansprechperson

Andreas Wille
030 26935-8304
Andreas.Wille(at)fes.de

 

 

 

 

Arbeit bedeutet Teilhabe

Arbeit nimmt einen zentralen Stellenwert in unserem Leben ein und ist Grundlage gesellschaftlichen Wohlstands. Die überwiegende Mehrheit aller Menschen geht einer Erwerbst?tigkeit nach, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Ihr Einkommen bestimmt, in welchem Ma? sie teilhaben k?nnen an Bildung, Kultur oder Konsum.

H?ufig h?ngt ebenfalls der Zugang zur sozialen Sicherung, etwa zur Rente, davon ab. Damit kommt Arbeit auch eine politische Funktion zu. Denn materielle Sicherheit und Teilhabe beeinflussen das gesellschaftliche Klima und die Einstellung zum politischen System deutlich.

weitere Informationen


Beitr?ge zu Arbeit

Veranstaltungen & Publikationen

28.04.2020 | News

Selbst?ndige in der Corona-Krise

Interview mit Ralph Weinbrecht, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Selbstst?ndigen in der SPD

 


weitere Informationen
 
17.01.2020 | News | Newsslider

Sorry we missed you - Rückblick

Filmpreview mit anschlie?endem Podiumsgespr?ch am 14. Januar 2020 in Berlin


weitere Informationen
 
| Veranstaltung | Newsslider

Livestream: SMART WORK!? Mitbestimmung im digitalen Zeitalter

In unserer Auftaktveranstaltung der Reihe geschichte.macht.zukunft nehmen wir den einhundertsten Geburtstag des Betriebsr?tegesetzes von 1920 zum...


weitere Informationen
 
16.12.2019 | News | Newsslider

Sorry we missed you - Interview mit dem Regisseur Ken Loach

Gemeinsam mit weiteren Partnerinstitutionen veranstaltet die Friedrich-Ebert-Stiftung am 14. Januar 2020 in Berlin eine Preview mit anschlie?endem...


weitere Informationen
 

Weitere Beitr?ge finden Sie hier.

Veranstaltungen

  • Montag, 11.05.20 - ONLINE

    Live-Gespr?ch mit Chatfunktion: Selbstst?ndige und KMU in Bayern - droht das Aus?

    Details
    Anmeldung

  • Donnerstag, 14.05.20 - ONLINE

    Live-Lesung mit Chatfunktion: Tiefrot und radikal bunt: Who cares?

    Details
    Anmeldung

  • Dienstag, 19.05.20 bis Montag, 25.05.20 - +++ ONLINE +++

    Bedingungsloses Grundeinkommen

    Details
    Anmeldung

Publikationen

Arbeit im Fokus

Für die meisten von uns sichert das Arbeitseinkommen die Existenz und erm?glicht uns, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Einer Arbeit nachzugehen, bedeutet jedoch weit mehr: Erwerbst?tigkeit erm?glicht soziale Kontakte und sozialen Austausch, kann sinnstiftend und abwechslungsreich sein, Anerkennung und Wertsch?tzung vermitteln. Umgekehrt k?nnen geringe Einkommen, unsichere Besch?ftigungsverh?ltnisse oder überbeanspruchung sehr belasten.

Das Leitbild ?Gute Arbeit“ steht weltweit für eine moderne, humane Arbeitswelt mit fairen Einkommen, beruflicher und sozialer Sicherheit, Arbeits- und Gesundheitsschutz. Zudem sind Entwicklungsperspektiven und Gestaltungsm?glichkeiten sowie Arbeitnehmermitbestimmung elementar. Eine starke Interessenvertretung durch repr?sentative, demokratische und unabh?ngige Gewerkschaften  ist hierfür unverzichtbar.

Die Herausforderungen an die Arbeitsmarktpolitik weltweit sind mannigfaltig

In zahlreichen L?ndern jedoch geh?rt die Verletzung grundlegender Arbeitsstandards nach wie vor zum Alltag. Insbesondere in Entwicklungsl?ndern ist ein Gro?teil der arbeitenden Bev?lkerung im informellen Sektor t?tig. In der sogenannten Schattenwirtschaft arbeiten sie ohne staatlichen Schutz oder soziale Absicherung. Aber auch in Entwicklungs- und Schwellenl?ndern sind bereits weitreichende Erfolge bei Arbeitnehmer_innenrechten und beim Ausbau sozialer Sicherungssysteme erzielt worden, die es für wirtschaftlich schwierigere Zeiten zu sichern gilt.

Innerhalb der EU sind die sozialen Unterschiede eklatant: Durchschnittsverdienste, Arbeitslosenrate oder das soziale Netz klaffen zwischen L?ndern wie Finnland und Rum?nien weit auseinander. Brüssel hat nur wenige Kompetenzen in der Sozial- und Arbeitsgesetzgebung. Gleichwohl haben EU-Parlament, Rat und Kommission mit der Verabschiedung der Europ?ischen S?ule Sozialer Rechte die Debatte um die soziale Dimension Europas wieder auf die Tagesordnung gehoben. Vorschl?ge zum Aufbau einer Europ?ischen Arbeitsbeh?rde, zum europ?ischen Mindestlohn oder zur Ausweitung des Sozialschutzes auf atypische Besch?ftigungsformen und Selbst?ndige sind einige Beispiele.

Alte und neue Tendenzen am deutschen Arbeitsmarkt treffen aufeinander

Das Wirtschafts- und Sozialmodell in Deutschland ?ndert sich. Die Spaltung in "gute" und "schlechte" Arbeitspl?tze nimmt zu. Die Grenzen zu überwinden, wird schwieriger. Der demografische Wandel führt zu Fachkr?ftemangel, ebenso dazu, dass ?ltere Arbeitnehmer_innen l?nger im Berufsleben bleiben. Immer ?fter sind beide Geschlechter berufst?tig. Moderne Arbeitszeitmodelle sind n?tig, damit Besch?ftigte den vielf?ltigen Verpflichtungen sei es in Erziehung oder Pflege gerecht werden k?nnen. Schlüsselbranchen wie die Automobilindustrie haben die deutsche Arbeitsgesellschaft über Jahrzehnte gepr?gt. Nun stehen sie vor einem tiefgreifenden Strukturwandel. Die Tarifbindung ist seit Jahren rückl?ufig, die betriebliche Mitbestimmung verliert an Boden. Trotz wirtschaftlichen Aufschwungs bleibt die Zahl der Langzeitarbeitslosen hoch. Das wiederentdeckte Konzept des ?ffentlich gef?rderten Arbeitsmarktes soll helfen, ihnen neue Teilhabechancen zu er?ffnen.

Die Digitalisierung verlangt nach neuen Antworten

Der digitale Wandel wird die Arbeitsgesellschaften weltweit pr?gen - wenngleich in unterschiedlichem Tempo und Ausma?. Ob zum Guten oder Schlechten, h?ngt nicht zuletzt von der Ausgestaltung durch Politik und Sozialpartner ab. Einerseits werden Arbeitspl?tze verschwinden, andererseits erschlie?en innovative Gesch?ftsmodelle neue T?tigkeitsfelder. W?hrend mobiles Arbeiten Flexibilit?t und bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben erm?glicht, braucht es gleichzeitig Schutz vor st?ndiger Erreichbarkeit. Zwar bieten Plattformen für private, haushaltsnahe Dienstleistungen gering Qualifizierten unkomplizierten Zugang zum Arbeitsmarkt. Allerdings bergen sie zweifelsohne die Gefahr, prek?re Auspr?gungen der Solo-Selbst?ndigkeit zu f?rdern und Risiken einseitig auf die Plattformarbeiter_innen abzuw?lzen.

Die Aus- und Weiterbildung gewinnt weiter an Bedeutung

Die Erwerbsbiografien der Zukunft werden st?rker als bisher von Umbrüchen gepr?gt sein. Die berufliche Ausbildung, die wesentlichen Anteil an der deutschen Wettbewerbsf?higkeit hat, wird immer wichtiger. Sie muss den Arbeitskr?ften von morgen zu einem breiten Spektrum an Wissen und (sozialen) F?higkeiten verhelfen, um diese auf den stetigen Wandel vorzubereiten. Aus gleichen Gründen steigt der Wert der Weiterbildung. So steht nicht nur die Arbeitsmarktpolitik, sondern auch der Sozialstaat vor neuen Aufgaben: Wie kann sichergestellt werden, dass Jede_r das Recht, das Geld und die Zeit zur Weiterbildung oder zum beruflichen Neustart hat, wenn sich die Notwendigkeit dazu stellt?

Das macht die FES

Die aufgezeigten Herausforderungen sind nicht alle neu – aber viele von ihnen verlangen nach neuen Antworten. Die FES bringt im In- und Ausland Politik, Sozialpartner, Verb?nde und Wissenschaft zusammen, um Strategien und Konzepte für Gute Arbeit, einen nachhaltigen Ausbau der Arbeitnehmerbeteiligung und eine zukunftsgerichtete Aus- und Weiterbildungspolitik zu erarbeiten. Sie leistet Politikberatung und f?rdert den ?ffentlichen Dialog durch Publikationen und Veranstaltungen.

nach oben 汤姆叔叔