Studie: Eine Vision für das digitale Europa

Von der widerspenstigen Z?hmung der Plattformen zu einem digitalen Humanismus

Digitale Plattformen sind Teil unseres gesellschaftlichen Alltags. Sie pr?gen nicht nur gro?e Teile des kommerziellen Internets, sondern ordnen auch traditionelle M?rkte und Branchen neu. Die Plattformisierung der Wirtschaft geht mit einer starken Konzentration von Marktmacht einher. Nicht nur für den Wettbewerb stellt dies eine reale Gefahr dar. Die Plattform?konomie fordert das europ?ische Wirtschafts- und Sozialmodell in vielerlei Hinsicht heraus. Der Ruf nach Regulierung wird lauter. Aber wie lassen sich Plattformen z?hmen? Die vorliegende Studie identifiziert fünf unterschiedliche Typen von Plattformen und zeigt auf, welche Regulierungsstrategien und -ans?tze für welche Art von Plattform erfolgversprechend sein k?nnen.

Zwischen dem von Shareholder Value getriebenen digitalen Kapitalismus der Vereinigten Staaten und der chinesischen Variante, die technologische Exzellenz mit staatlicher Kontrolle vereint, gibt es Raum für eine eigenst?ndige europ?ische Vision: einen digitalen Humanismus. Die Regulierung der Plattformen ist hierbei ein wichtiger, erster Schritt. Um die Vision eines digitalen Humanismus zu realisieren, muss die europ?ische Politik aber auch in anderen Bereichen aktiv werden. Wir brauchen einen unternehmerischen Staat, der alternative ?ffentliche Plattformangebote schafft bzw. f?rdert; fairen Wettbewerb und ein neues Unternehmertum, die es Markt und Gesellschaft erlauben, alternative Plattformmodelle zu organisieren; und ein unterstützendes ?kosystems, das vom Bereich der Bildung bis hin zu einer proaktiven staatlichen F?rderung- und Investitionspolitik reicht.

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Podcast zur Studie mit Prof. Dr. Thomas Gegenhuber (Studienersteller), Saskia Esken (SPD) und Stefanie Moser (FES)

Kontakt

Stefanie Moser
030 26935 8308
stefanie.moser(at)fes.de

Dr. Robert Philipps
0228 883 8316
robert.philipps(at)fes.de

 

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